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Sollten diese Bedingungen erfüllt sein, kann es zu einer durchaus ernstzunehmenden Schwächung der Schiffskörperstruktur kommen. Eine Behandlung solcher Osmoseschäden ist daher unbedingt frühzeitig erforderlich.


In unserer Werft werden zuerst die betroffenen Stellen gesandstrahlt um alle angegriffenen und gelösten Teile zu entfernen und die Poren zu öffnen. Sandstrahlen ist unbedingt notwendig, denn durch ein Abschleifen werden lediglich die Poren verstopft und es werden nicht alle schadhaften Teile gelöst, was zur neuen Osmosebildung führt.
Anschließend folgt eine Austrocknung des Unterschiffs. Die microbiologische Kontrolle ergibt ein zuverlässiges Ergebnis, ob wirklich alle befallenen Stellen sauber sind.
Erst dann wird das GFK mit Epoxy sauberst verspachtelt. Erst wenn diese Schicht absolut ausgehärtet ist, wird geschliffen.
Um den Rumpf vor einem neuen Befall nachhaltig zu schützen tragen wir 8 Schichten mit erprobten Schutzanstrichen auf.
Das Resultat - ein fast wie neuer Rumpf!
Prinzipiell gilt: Um Entstehen von Osmose zu verhindern oder zu verlangsamen ist ein adäquater Osmoseschutz anzubringen.
Wir als Fachmann empfehlen 6 Anstriche VCTAR und 2 Anstriche VC 17. Zwischenschleifen ist bei Einhaltung des zeitrasters nicht unbedingt erforderlich!